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Aqidah-Tahawiyyah - Von Imam Ibn Baz -

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ʽAqīdah-Ṭaḥāwiyyah ist einer der berühmtesten Kurztexte über den islamischen Glauben, wenn nicht sogar der berühmteste Kurztext überhaupt.

ʼImām ʼAbū Ǧaʽfar aṭ-Ṭaḥāwiyy hat in diesem Büchlein den Glauben der Sunniten (᾽Ahl as-Sunnah wa al-Ǧamāʽah) in Übereinstimmung mit dem Weg der folgenden Rechtsgelehrten des Islam dargelegt:

  • ʼAbū Ḥanīfah an-Nuʽmān Ibn Ṯābit al-Kūfiyy
  • ʼAbū Yūsuf Yaʽqūb Ibn ʼIbrāhīm al-᾽Anṣāriyy
  • ʼAbū ʽAbdillāh Muḥammad Ibn al-Ḥasan aš-Šaybāniyy

Mit einigen kurzen Kommentaren zum Text ist der Ṭaḥāwiyyah-Kurztext sowohl ein guter Einstieg für Anfänger als auch eine solide Basis für Fortgeschrittene.

 

  • Seiten : 38
  • Verlag : Darulkitab
  • Sprache : Deutsch
  • ISBN : 978-3-943812-24-4
  • Ausgabe : 1

 

ÜBER DEN AUTOR


Sein Name und seine Abstammung

Er war ein ʼImām, Muḥaddiṯ, Faqīh, Ḥāfiẓ, der edle Gelehrte, ʼAbū Ǧaʽfar ʼAḥmad Ibn Muḥammad Ibn Salamah Ibn Salamah ʽAbdul-Malik Ibn Salamah al-ʼAzdiyy aṭ-Ṭaḥāwiyy. Die Zuschreibung „al-ʼAzdiyy“ wird auf einen bekannten Stamm aus Qaḥṭān zurückgeführt. „At-Ṭaḥāwiyy“ hingegen auf das Land Ṭaḥā im oberen Ägypten.

Seine Suche nach Wissen

Die Quelle seines Wissens ist mit seiner Familie und seinen Onkeln verbunden, denn sein Vater war von den Gelehrten, und sein Onkel war ʼImām ʼIsmāʽīl Ibn Yaḥyā al-Muzaniyy (gest. 264 n. H.). Er wurde im Jahre 239 n. H. geboren. Als er das Pubertätsalter erreichte, ging er auf der Suche nach Wissen nach Ägypten. al-Muzaniyy war in seinem Land einer der Wissendsten in Fiqh unter den Gefährten von ʼImām Muḥammad Ibn ʼIdrīs aš-Šāfiʽiyy. Gleichzeitig war seine Mutter von den Leuten des Wissens und der Überlieferung. Danach schloss er sich sowohl den Gelehrten aus Ägypten als auch jenen, die nach Ägypten kamen, an. Seine Lehrer waren viele, ebenso seine Schüler. Nach jeder Erweiterung seines Horizonts fand er sich inmitten von Fiqh-Angelegenheiten, bei denen er nicht weiterkam. Er fand auch bei seinem Onkel keine ausreichenden Antworten, die sein Durcheinander in diesen Angelegenheiten lindern konnten. Daher begann er zu erforschen, was sein Onkel tun würde, wenn er solchen widersprüchlichen Meinungen begegnete. Sein Onkel bezog sich oft auf Bücher der Freunde ʼAbū Ḥanīfahs (d. h. Hanafis), und er bevorzugte viele Meinungen ʼAbū Ḥanīfahs in diesen Angelegenheiten. Diese bevorzugten Meinungen wurden in seinem Buch „Muḫtaṣar al-Muzaniyy“ verzeichnet. Nach diesem blieb ihm keine andere Wahl als in die Bücher der Gefährten ʼAbū Ḥanīfahs zu schauen und ihre Methodologie in der Etablierung fundamentaler Prinzipien und der Herleitung untergeordneter Regeln anzueignen. Als er sein Wissen in der Maḏhab (Rechtschule) ʼAbū Ḥanīfahs vollendete, wechselte er zu dieser Maḏhab und wurde einer ihrer Anhänger. Jedoch hielt ihn dies nicht davor ab, einigen (falschen) Ansichten ʼImām ʼAbū Ḥanīfahs zu widersprechen, indem er in bestimmten Angelegenheiten die Meinungen anderer Imame bevorzugte. Dies ist darauf zurückzuführen, dass er - Möge Aḷḷāh mit ihm barmherzig sein - kein Muqallid (blind Folgender) von ʼAbū Ḥanīfah war. Vielmehr sah er gemäß seiner Meinung die Methodologie ʼAbū Ḥanīfahs in Fiqh unter den vorbildlichsten Methodologien - daher ging er diesen Weg. Deswegen kann man in seinem Buch „Maʽānī al-ʼĀṯār“ vorfinden, dass er manche Ansichten bekräftigt, die der ʼImām (ʼAbū Ḥanīfah) nicht vertrat. Das gerade von uns Gesagte wird durch die Aussage von Ibn Zulaq unterstützt: „Ich hörte ʼAbū-Hasan ʽAliyy Ibn ʼAbī Ǧaʽfar aṭ-Ṭaḥāwiyy (Sohn vom ʼImām) sagen: Ich hörte meinen Vater sagen (während er die Tugenden von ʼAbū ʽUbayd Harawiyy und seinen Fiqh erwähnte): Er fragte mich gewöhnlich über (Fiqh-) Angelegenheiten. Daher gab ich ihm eines Tages meine Antwort auf eine Angelegenheit, dann sagte er (ʼAbū ʽUbayd) mir: ‚Dies ist nicht die Meinung von ʼAbū Ḥanīfah.’ So sagte ich: ‚O Richter (Qāḍī), muss ich für jede Sache die gleiche Meinung wie ʼAbū Ḥanīfah vertreten?’ Daher sagte er: ‚Ich denke nicht, dass du mehr als ein blind Folgender bist.’ Ich sagte zu ihm: ‚Und wer folgt einem blind, außer er ist ein Fanatiker?’ Er sagte: ‚Oder ein einfältiger Mensch.’ Daher verbreitete sich diese Geschichte über ganz Ägypten, so sehr, dass sie zu einem Sprichwort wurde und die Leute dies im Gedächtnis behielten.’“ Er wurde von vielen Gelehrten unterrichtet, von denen er Wissen nahm und von ihnen profitierte. Er hatte mehr als dreihundert Lehrer. Er verbrachte viel Zeit mit jenen Gelehrten, die aus verschiedenen Teilen der Erde nach Ägypten kamen. Er fügte seinem Wissen das an Wissen zu, was sie hatten. Dies zeigt sowohl das Ausmaß seines Interesses, von den Gelehrten zu lernen und von ihnen zu profitieren als auch seinen starken Eifer in der Erlangung von Wissen. Viele Gelehrte lobten und beschrieben ihn als vertrauenswürdig, zuverlässig, intelligent, als Faqīh und als jemand, der ein gutes Einprägungsvermögen besaß und fromm in der Anbetung war. Er besaß viel Erfahrung in Fiqh und Ḥadīṯ.

Das Lob der Gelehrten über ihn

Ibn Yūnus sagte: „Aṭ-Ṭaḥāwiyy war zuverlässig, vertrauenswürdig, ein Faqīh, intelligent, und es wurde nach ihm niemand gesehen, der ihm ähnlich war.“ ʼImām aḏ-Ḏahabiyy sagte in seinem at-Tārīḫ al-Kabīr: „Er war ein Faqīh, Muḥaddiṯ, Ḥāfiẓ, einer der führenden Persönlichkeiten. Er war zuverlässig, vertrauenswürdig, gelehrt in Fiqh, und er war intelligent.“ Ibn Kaṯīr sagte in al-Bidāyah wan-Nihāyah: „Er war einer der zuverlässigen, vertrauenswürdigen und genialen Gelehrten in Ḥadīṯ (Ḥāfiẓ).“ Er war ein Überbringer des Wissens zwischen den Vorfahren (Salaf) und jenen, die nach ihnen kamen (Ḫalaf). Die Gelehrten lobten und erwähnten ihn als einen Muḥaddiṯ (Ḥadīṯ-Gelehrter). Einer, dessen Überlieferungen zuverlässig waren. Er war ein etablierter Überlieferer. Er war im Schreiben berühmt und sehr begabt. Und er wurde in Ägypten zu jenem, der am meisten Wissen in Fiqh unter den Ḥanafis besaß. Dazu kam es, obwohl er auch Wissen in Fiqh aller anderen Maḏhabs und in Ḥadīṯ hatte, und er kannte die verschiedenen Disziplinen des Islam.

Seine Bücher

Was seine Schriften anbelangt, so besteht der größte Teil aus Verifizierungen und Zusammenstellungen, die viel Nutzen in sich haben. Unter seinen Schriften ist „al-ʽAqīdah aṭ-Ṭaḥāwiyyah“. Hierzu gibt es eine Erläuterung von Ibn ʼAbī al-ʽIzz, dem bekannten ḥanafītischen Gelehrten. Obwohl dieses Werk aṭ-Ṭaḥāwiyys klein ist, so ist der Nutzen sehr groß, und die darin verfolgte Methodologie ist die der Salaf. Und man wird sehen, dass es alles über den Glauben enthält, was ein Muslim braucht. Ebenfalls hat er ein Buch mit dem Titel „Maʽānī al-ʼĀṯār“, in dem er verschiedene Forschungsgebiete in Fiqh gemeinsam mit ihren Beweisen darlegt. Und während seiner Forschungsreihe erwähnt er Angelegenheiten, in denen es unter den Gelehrten Meinungsverschiedenheiten gibt. Er listet die Beweise für jede Meinung auf und analysiert, welche dieser Meinungen aus seiner Sicht der Wahrheit entspricht. Dieses Buch wird den Ṭālibul-ʽIlm (Schüler des Wissens) mit dem Verständnis für Fiqh angewöhnen und ihn mit den Feldern der Meinungsverschiedenheit bekannt machen. Er ließ viele, andere großartige Werke zurück - ca. vierzig unterschiedliche Bücher. Unter diesen sind: Sunan aš-Šāfiʽiyy, Muškil al-ʼĀṯār, ʼAḥkām-ul-Qurʼān, al-Muḫtār, Šarḥ al-Ǧāmiʽ-ul-Kabīr, Šarḥ al-Ǧāmiʽ-uṣ-Ṣaġīr, aš-Šurūṭ, Nawādir al-Fiqhiyyah und andere. ʼImām aṭ-Ṭaḥāwiyy war sehr bekannt und berühmt, dass er das Gute gebot und das Schlechte verbot, die Wahrheit sagte und zu dem zurückkehrte, von dem er dachte, es wäre die Wahrheit, ohne von anderen Gelehrten, Herrschern und ihren Leuten beeinflusst zu werden. Uns genügt die Übereinstimmung der meisten Gelehrten, dass diese ʽAqīdah (aṭ-Ṭaḥāwiyyah) anzunehmen ist. Und keiner widerspricht diesem, außer er rebelliert gegen diesen Glauben, wie manche Überreste der Muʽtazilah, die Leute des Ḥulūl und Ittiḥād (Sufi-Glaube, dass Aḷḷāh in Seiner Schöpfung inkarniert) und jene, die irgendeiner Meinung folgen.

Sein Tod

ʼImām aṭ-Ṭaḥāwiyy starb am Donnerstag zu Beginn von Ḏul-Qiʽdah im Jahre 321 n. H. Er wurde in der Qarafah-Grabstätte in Ägypten begraben. Möge Aḷḷāh mit ihm barmherzig sein.

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